Unterschiede zwischen Warmwintergarten und Kaltwintergarten

Unterschiede zwischen Warmwintergarten und Kaltwintergarten

Warmwintergarten oder doch lieber Kaltwintergarten?

Wäre es nicht schön, den Garten noch zu genießen, auch wenn es außen kalt ist? Mit einem Wintergarten ist Outdoor-Feeling auch bei Regen möglich. Zudem bietet ein Wintergarten mehr Wohnfläche, da die Terrasse zum Wohnraum umgestaltet werden kann. Allerdings sollte die Errichtung des gläsernen Anbaus wohl überlegt sein. Generell besteht die Auswahl zwischen einem Warmwintergarten und einem Kaltwintergarten. Hier stellt sich jedoch die Frage, welche Art von Wintergarten welche Vor- und Nachteile mit sich bringt. Diese Wintergarten-Typen weisen drei Gemeinsamkeiten, jedoch zahlreiche Unterschiede auf. Daher sollte man sich vorab Gedanken darüber machen, wofür der aus Glas gefertigte Anbau verwendet werden soll.

Wintergarten mit Tisch und Stühlen

Gemeinsamkeiten:

Unabhängig davon, für welchen Typ man sich entscheidet, beide Varianten bieten mehr Nutzfläche und verschaffen einen geschützten Raum meist mit wundervollem Blick ins Grüne. Sowohl der Warm- als auch der Kaltwintergarten bringt energetische Vorteile mit sich. Beide Typen haben eine positive Auswirkung auf die Bauphysik, da Sie Wärme ebenso wie Schall besser dämmen. Ein Wintergarten stellt sicher, dass der dahinter liegende Raum deutlich träger auf einen Temperaturwechsel reagiert. Somit bleibt die Wärme in den Wintermonaten deutlich länger erhalten, während sich der Wohnraum dahinter bei Hitze weniger schnell aufheizt.
Auch die Dämmung sorgt für ein Wohlfühlklima im Wohnraum, der sich hinter dem Warm- oder Kaltwintergarten befindet. Zudem beeinflusst die Dämmung auch die Bausubstanz, da die Mauern trocken und warm gehalten werden. Somit hat Schimmel keine Chance, sich am trockenen und warmen Mauerwerk festzusetzen.
Die dämmende Wirkung hat auch Einfluss auf den Schall. Da der Wintergarten als Schalldämpfer wirkt, dringen Geräusche im Freien wie beispielsweise Straßenlärm weniger in den Wohnraum, der sich hinter dem Warm- oder Kaltwintergarten befindet.

Vorteile eines Kaltwintergartens:

Ein Kaltwintergarten verlängert die Terrassensaison, jedoch ist dieser nicht das ganze Jahr über nutzbar. Der unbeheizte Wintergarten weist ein Dach und Wände auf. Daher bietet diese Verglasung einen ausgezeichneten Schutz vor Wind und Regen.

Wintergarten mit Essbereich

Wer sich für einen Kaltwintergarten entscheidet, kann den Frühling und den Herbst im gläsernen Anbau genießen. Ein Kaltwintergarten bietet Frostfreiheit und bietet sich in der kalten Jahreszeit zum Überwintern von Pflanzen an, die auf Frost empfindlich reagieren.

Aus finanzieller Sicht ist die Errichtung eines Kaltwintergartens billiger als jene eines beheizten Wintergartens. Zudem fallen für die zusätzlichen Flächen keine Betriebskosten an. Ein weiterer finanzieller Vorteil ist, dass nach der Errichtung keine laufenden Kosten für die Heiztechnik und Heizenergie anfallen.
Die aus Glas gefertigten Dach- und Seitenelemente sind einfach aufzubauen und eine Erweiterung ist oftmals möglich. Ein Rückbau ist ein Kinderspiel, da die Seitenelemente einfach beiseite geschoben werden können.

Nachteile eines Kaltwintergartens:

Da dieser Wintergarten-Typ unbeheizt ist, bietet er sich nicht für die kalten Wintermonate an. Wenn die Temperaturen unter 12 Grad Celsius sinken, ist es meist auch im Kaltwintergarten zu kalt. Im Sommer heizt sich ein Glasanbau sehr schnell auf und entpuppt sich als Sauna. Um den sogenannten Glashauseffekt zu vermeiden, benötigt man eine Vorrichtung zum Belüften und Beschatten. Zur Belüftung werden Fenster eingebaut, welche manuell geöffnet werden können. Maßnahmen zur Beschattung können nicht nur von innen, sondern auch von außen realisiert werden. Hier bietet sich eine Fensterfolie ebenso an wie eine Spiegelfolie.

Vorteile eines Warmwintergartens:

Ein Warmwintergarten stellt das ganze Jahr über einen extra Wohnraum dar. Die gläserne Wohnraumerweiterung ermöglicht es Ihnen, selbst bei eisigen Außentemperaturen im Grünen zu sitzen und eine Wohlfühltemperatur zu genießen. Auch ist ein  Warmwintergarten mit einer Isolierung ausgestattet, welche gesetzlich verordnet ist. Zudem befindet sich in diesem Glasanbau eine Heizung, die in der kalten Jahreszeit für wohlige Temperaturen sorgt.
Durch die Beheizung des Warmwintergartens profitiert der Raum dahinter. Dieser ist selbst in der kalten Jahreszeit gut gedämmt und muss daher weniger beheizt werden.

Nachteile eines Warmwintergartens:

Die Auswahl der Heiz-Variante ist davon abhängig, ob mittel warme Temperaturen im Bereich von 12 bis 19 Grad Celsius gewünscht werden oder ob Temperaturen ab 10 Grad Celsius und mehr bevorzugt werden. Es gilt zu bedenken, dass nicht nur Investitionskosten für das Heizsystem, sondern auch für die Installation anfallen.
Damit es im Sommer nicht zu heiß wird, sollte eine Sonnenschutzvorrichtung installiert werden. Ebenso ist der Einbau einer Belüftungstechnik ratsam.

Im Gegensatz zum Kaltwintergarten ist diese beheizte Variante wesentlich aufwändiger in Bezug auf die Errichtung. An einen Warmwintergarten werden hohe energetische und statische Anforderungen gestellt. Es gilt die EnEV, also die Energieeinsparverordnung zu berücksichtigen und es sind entsprechende Nachweise zu erbringen. Meist ist auch die Erweiterung der Zentralheizung erforderlich.


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Richsib Mischson

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