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Die Geschichte des Fensterbaus

Die Geschichte des Fensterbaus der lange Weg von der Tierhaut zur Dreifachverglasung

Ein Haus hat Fenster. Das ist für uns selbstverständlich. So war es aber nicht immer. Bis Fenster sich zu dem entwickelten, was wir heute kennen, war es ein langer Weg.

Als die Menschheit begann Behausungen zu errichten, waren Fensteröffnungen zunächst ein Problem. Ganz ohne Öffnungen drang kein Tageslicht hinein und es war finster im Inneren. Auch konnte der Rauch der Feuerstelle nicht gut abziehen. Schon in der Jungsteinzeit gab es deshalb Behausungen mit schlitzartigen Öffnungen in den Wänden. Allerdings drangen durch die ersten Wandöffnungen noch Wind und Niederschläge hinein und bei Kälte ging viel Wärme verloren. Es war also etwas nötig, das zwar Licht durch lies, aber dennoch etwas Schutz bot.

In der Antike begann man mit Fenstermaterialien wie ölgetränkten Tierhäuten, Pergament oder Leinen zu arbeiten, die auf Rahmen gespannt wurden. Für besondere Bauten wie Kirchen kam manchmal auch dünner Alabaster zum Einsatz. Erst die Glasherstellung brachte einen wirklichen Durchbruch, was das Verschließen von Fensteröffnungen angeht. Schon die Römer nutzen frühe Formen von Glas für einige ausgewählte Gebäude. Mit dem was wir als Fensterglas kennen, hatte das raue, trübe Material allerdings noch wenig gemein.

Alter Raum mit alten Fenstern

Vom Luxusgut zum Gestaltungselement

Die Glasherstellung entwickelte sich weiter. Glasfenster sollten jedoch noch lange ein Luxusgut bleiben. Im Mittelalter wurde es deshalb meist nur in Sakralbauten mit Spitz- oder Rundbögenfenstern verwendet. Die einfachen Leute verschlossen ihre Fensteröffnungen mit Fensterläden. Fensternischen finden sich auch in den mittelalterlichen Burgen. Hier dienten sie vor allem auch der Verteidigung von innen heraus gegen Angreifer. In den folgenden Jahrhunderten setzen sich Glasfenster immer mehr durch und wurden zunehmend zu einem architektonischen Gestaltungselement. Sie dienten nun – wo man es sich leisten konnte - auch zum Schmuck der Fassade und wurden mit Ornamenten und Malereien verziert.

Mehr und mehr setzte sich auch die bis heute vorherrschende rechteckige Form durch. Im 17. und 18. Jahrhundert wurde die Fenstergestaltung zunehmend „alltagstauglicher“. Die Formen wurden einfacher und praktischer. Ein zweifacher Rahmen und damit das wärmeeffiziente Doppelfenster waren eine wichtige technische Weiterentwicklung. Die zunehmende Industrialisierung sorgte schließlich auch für mehr Möglichkeiten bei der Fensterherstellung. Für Rahmen und Glas standen mehr Materialien und Formen zur Verfügung. Größere Scheiben und praktische Flügelfenster setzten sich durch. Immer weniger waren es die technischen Möglichkeiten, die die Fenstergestaltung prägten, sondern die architektonischen Vorlieben der jeweiligen Zeit.

Der 2.Weltkrieg als Zeitenwende

In den ausgebombten Städten konnte sich glücklich schätzen, wer überhaupt noch ein heiles Dach über dem Kopf hatte – von intakten Fenstern ganz zu schweigen. In der unmittelbaren Nachkriegszeit konnte angesichts der Zerstörungen auf Schönheit und Vorlieben deshalb zunächst keine Rücksicht genommen werden. Es musste schnell neuer Wohnraum geschaffen werden und so setzte man auch bei den Fenstern auf Standardformen und machte Abstriche bei der Qualität.

Mit dem aufkommenden Wirtschaftswunder änderte sich das allerdings schnell. Die Möglichkeiten und die Ansprüche stiegen und die freie Marktwirtschaft trieb die Entwicklung auch im Fenstersektor voran. Zwar waren Holzfenster noch der Standard, aber Kunststoff- und Aluminiumfenster waren auf dem Vormarsch. Das Isolierglas wurde entwickelt, zunächst doppelt, später sogar dreifach isoliert. Das Eigenheim wurde für immer mehr Menschen erschwinglich und die Wünsche der Hausbesitzer entschieden nun mehr und mehr über Angebot und Nachfrage auf dem Fenstermarkt. Das Ergebnis ist eine große Vielfalt an Möglichkeiten und Angeboten.

Modernes helles Wohnzimmer mit großen Fenstern

Heute spielen deshalb eine Menge Kriterien bei der Auswahl von Fenstern eine Rolle. Die Käufer sind dabei qualitäts- aber auch preisbewusst. Nachhaltigkeit und Energieeffizienz sind gefragt. Aber auch Schalldämmung, Einbruchssicherheit, Brandschutz, Pflegeaufwand und natürlich Optik spielen für viele Käufer eine Rolle. Noch mehr Gestaltungs- und Anpassungsmöglichkeiten liefert dabei heute Fensterfolie.

Die große Auswahl an Möglichkeiten und Kriterien, die sich in Sachen Fenstergestaltung heute bietet, beeindruckt umso mehr, wenn man bedenkt, dass all das einmal mit kleinen Nischen begann, die allenfalls durch Tierhäute bedeckt wurden. Was uns heute so selbstverständlich erscheint, musste sich beinahe genauso lang entwickeln wie die Menschheit selbst. Umso spannender ist natürlich die Frage, wie die Fenster der Zukunft wohl aussehen werden...

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