Nachhaltig wohnen 2021

Nachhaltig wohnen 2021

Nachhaltig wohnen 2021 - Leichter als gedacht?

Immer mehr Menschen stellen aktuell ihren Lebensstil in Frage. Der Klimawandel macht uns Sorgen. „Nachhaltigkeit“ ist ein zentraler Begriff in sämtlichen Bereichen unseres Lebens, um der Ausbeutung von Mensch, Tier und Umwelt ein Ende zu bereiten. Doch was bedeutet das für unsere eigenen vier Wände? Oft ist es schwierig zu unterscheiden, ob verschiedenste „nachhaltige“ Trends tatsächlich einen ökologischen Mehrwert bergen oder es sich rein um wirtschaftliche Interessen von Konzernen handelt.

Weniger ist mehr

Die gute Nachricht ist: es ist leichter als gedacht nachhaltig zu wohnen! Man braucht dafür auch nicht unbedingt große Investitionen zu tätigen. Ein zentraler Punkt in ökologisch achtsamem Handeln liegt nämlich darin, so wenig wie möglich zu konsumieren. In diesem Zusammenhang lohnt es sich, auf die Herkunft der Einrichtungsgegenstände zu achten: Wo wurde ein Möbelstück produziert? Woher wurde der Teppich importiert? Wer hat meine Bettwäsche genäht? Regionales Einkaufen, verschont die Umwelt vor langen Transportwegen und fördert Arbeitsplätze im eigenen Land. Außerdem sollte auf die Qualität der Produkte geachtet werden. „Wer billig kauft, kauft doppelt!“, lautet ein altes Sprichwort, das man unserer Wegwerfgesellschaft vielleicht öfter vor Augen führen sollte.

Wie wohnt man nachhaltig? 

Der Begriff „Nachhaltigkeit“ ist in jeder modernen Firmenphilosophie verankert. Viele Firmen wollen uns teure Produkte verkaufen, damit wir unseren Beitrag zum Umweltschutz leisten können: eine Photovoltaikanlage, um CO2-neutral Strom zu produzieren, spezielle Sanitärlösungen, um den Wasserverbrauch auf ein Minimum zu reduzieren, oder besonders energieeffiziente Dämmungen für das ökologische Holzhaus. Braucht es das wirklich alles? Da gerade bei jungen Eigenheimbesitzern die finanziellen Ressourcen häufig begrenzt sind, müssen bei den breiten Angeboten an nachhaltigen Wohntrends meist Prioritäten gesetzt werden.

Holzhaus mit Garten

Es steht außer Frage, dass Sonnenenergie die Umweltbilanz verbessert, da sie keine schädlichen CO2-Emissionen verursacht. Auch Wasserverschwendung sollte soweit wie möglich vermieden werden und ein Holzhaus ist dahingehend umweltfreundlich, indem es CO2 aus der Atmosphäre aufnimmt und sich einfach demontieren und wieder verwerten lässt. Doch all diese Investitionen sind mit teils hohen Anschaffungskosten verbunden, die mit dem Nutzen abgewogen werden müssen.

Der (ernst gemeinte) Wille zählt!

Es liegt in der Natur der Dinge, dass ein Mensch, der lebt, Ressourcen verbraucht und damit die Umwelt belastet. Das sollte uns bewusst sein. Wir können nicht CO2-neutral sein, aber wir können unser Dasein für unsere Umwelt verträglicher machen! Dies erfordert weder großen Aufwand noch Investitionen. Es gelingt, wenn wir erneuerbare Energien nutzen, aber genauso wichtig ist es, den Energieverbrauch generell zu reduzieren – beispielsweise indem wir auf unnötige Elektrogeräte verzichten oder LED Lampen verwenden. Wer (noch) kein Geld für eine komplette thermische Sanierung hat, kann auch nachhaltiger leben, indem beispielsweise eine Fensterfolie angebracht wird, die das Fenster kostengünstig isoliert.

Haus mit Solaranlage

Sichtschutzfolien ersparen auch die Anschaffung von teuren Rollos, deren Herstellung mit einem größeren CO2-Aufwand verbunden sind. Wasser kann man recht einfach sparen, indem man auf Vollbäder verzichtet und den Wasserhahn beim Duschen nicht vollständig aufdreht. Bei unseren Möbeln sollten wir auf Herkunft und Qualität achten. Dies muss nicht unbedingt teuer sein. Wer Geld sparen will, kann auch auf Wiederverwendung setzen – „Upcycling“ heißt dieser Trend und soziale Netzwerke sind voll mit do-it-yourself Einrichtungsideen aus zweckentfremdeten Materialien.

Mann mit Glühbirne in Hand

Wenn alle Menschen derartige minimale Beiträge zum nachhaltigen Wohnen leisten würden, wäre der Effekt überwältigend. Wir sollten uns nicht entmutigen lassen, von der weit verbreiteten Meinung, ein nachhaltiges Leben wäre nur in einem neugebauten Passivhaus möglich. Die Credos in diesem Zusammenhang lauten vielmehr: „weniger ist mehr“ und „der Wille zählt“!


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Richsib Mischson

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